P
Pumacki
Hallo liebe Häuslebauer,
je mehr ich darüber nachdenke, desto naiver komme ich mir vor. Aber auf Anfang, ich möchte mit meiner Freundin zusammen ein Haus bauen, ein Fertighaus von Bien-Zenker soll es sein. Grundstück ist vorhanden, Eigenkapital darüber hinaus fast gar nicht, zusammen vielleicht knappe 10.000€. Haus-Preis bei knappen 300.000€, mit Baunebenkosten rechnen wir mit 350.000€. Eine Bank die uns diese Summe geben würde haben wir auch bereits gefunden, nur denke ich jetzt, wo es wirklich konkret wird, brauchen wir auch ne Risikolebensversicherung, gut, die Bank schreibt es auch vor, aber ich hätte sowieso gerne eine gemacht.
Die Frage, die mir aber erst jetzt so langsam dämmert, nimmt mich eigentlich eine Versicherung, oder scheitert das Bauvorhaben jetzt daran, dass ich vor 9 Jahren mit einer Lungenembolie im Krankenhaus lag?
Die Diagnosen, die damals gestellt wurden sind:
- Lungenembolie in beiden Lungenflügeln
- tiefe Venenthrombose im rechten Bein -> Tragen eines Kompressionsstrumpfes
- Gerinnungsstörung,zunächst Anti-Phospholipid-Syndrom, danach nur noch Erhöhung des Faktor-8 Wertes -> Lebenslange Einnahme von Gerinnungshemmer, z.Z. Marcumar.
- Schon 1,5 Jahre bevor die Lungenembolie entdeckt wurde, hatte ich starke Probleme mit der Atmung, die erst unter Marcumar wieder nachließen. -> Trotzdem hat sich durch die Zeit der Symptome und die Zeit der Diagnose noch eine Angst und Panikstörung entwickelt.
Dazu kommt noch, dass ich mit einem BMI von 36 (110Kg) starkes Übergewicht habe.
Geraucht habe ich nie, Alkohol trinke ich auch fast keinen.
Ich arbeite 5x die Woche für 7 Stunden im Büro und gehe danach noch mit meinem Hund mindestens eine halbe Stunde spazieren. Am Wochenende werden dann auch kleine Wanderungen von bis zu 12 Kilometer zurückgelegt. (Keine Angst, der Hund ist bei den Eltern, während ich im Büro bin...)
So, und ich fühle mich nun unglaublich dumm, dass ich dies nicht vor einem halben Jahr gefragt bzw. geprüft habe aber... würde ich unter diesen Bedingungen eine Risikolebensversicherung bekommen, oder scheitert das Bauprojekt deshalb?
Dumm fühle ich mich deshalb, da wir bereits den Werkvertrag unterschrieben haben, der Vertrag mit der Bank wird voraussichtlich diese Woche unterschrieben. Was passiert wenn ich keine RLV bekomme? Was für Kosten kommen dann noch auf mich (bzw. uns) zu? Von Bien-Zenker rechne ich ca. 10% der Bausumme, und von der Bank?
Leider bin ich ein serielle denkender Mensch und versuche immer erst ein Problem nach dem andern zu lösen. In dem Fall war die Reihenfolge schlecht gewählt.
Gut, ich freue mich auf eure Antworten, und versuche in den nächsten Wochen ein paar Versicherer zu fragen, dass ich euch deren Antworten geben kann.
je mehr ich darüber nachdenke, desto naiver komme ich mir vor. Aber auf Anfang, ich möchte mit meiner Freundin zusammen ein Haus bauen, ein Fertighaus von Bien-Zenker soll es sein. Grundstück ist vorhanden, Eigenkapital darüber hinaus fast gar nicht, zusammen vielleicht knappe 10.000€. Haus-Preis bei knappen 300.000€, mit Baunebenkosten rechnen wir mit 350.000€. Eine Bank die uns diese Summe geben würde haben wir auch bereits gefunden, nur denke ich jetzt, wo es wirklich konkret wird, brauchen wir auch ne Risikolebensversicherung, gut, die Bank schreibt es auch vor, aber ich hätte sowieso gerne eine gemacht.
Die Frage, die mir aber erst jetzt so langsam dämmert, nimmt mich eigentlich eine Versicherung, oder scheitert das Bauvorhaben jetzt daran, dass ich vor 9 Jahren mit einer Lungenembolie im Krankenhaus lag?
Die Diagnosen, die damals gestellt wurden sind:
- Lungenembolie in beiden Lungenflügeln
- tiefe Venenthrombose im rechten Bein -> Tragen eines Kompressionsstrumpfes
- Gerinnungsstörung,
- Schon 1,5 Jahre bevor die Lungenembolie entdeckt wurde, hatte ich starke Probleme mit der Atmung, die erst unter Marcumar wieder nachließen. -> Trotzdem hat sich durch die Zeit der Symptome und die Zeit der Diagnose noch eine Angst und Panikstörung entwickelt.
Dazu kommt noch, dass ich mit einem BMI von 36 (110Kg) starkes Übergewicht habe.
Geraucht habe ich nie, Alkohol trinke ich auch fast keinen.
Ich arbeite 5x die Woche für 7 Stunden im Büro und gehe danach noch mit meinem Hund mindestens eine halbe Stunde spazieren. Am Wochenende werden dann auch kleine Wanderungen von bis zu 12 Kilometer zurückgelegt. (Keine Angst, der Hund ist bei den Eltern, während ich im Büro bin...)
So, und ich fühle mich nun unglaublich dumm, dass ich dies nicht vor einem halben Jahr gefragt bzw. geprüft habe aber... würde ich unter diesen Bedingungen eine Risikolebensversicherung bekommen, oder scheitert das Bauprojekt deshalb?
Dumm fühle ich mich deshalb, da wir bereits den Werkvertrag unterschrieben haben, der Vertrag mit der Bank wird voraussichtlich diese Woche unterschrieben. Was passiert wenn ich keine RLV bekomme? Was für Kosten kommen dann noch auf mich (bzw. uns) zu? Von Bien-Zenker rechne ich ca. 10% der Bausumme, und von der Bank?
Leider bin ich ein serielle denkender Mensch und versuche immer erst ein Problem nach dem andern zu lösen. In dem Fall war die Reihenfolge schlecht gewählt.
Gut, ich freue mich auf eure Antworten, und versuche in den nächsten Wochen ein paar Versicherer zu fragen, dass ich euch deren Antworten geben kann.