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ᐅ Fußbodenheizung Regler dauerhaft offen haben? Verständnisfrage


Erstellt am: 01.11.19 01:46

maduuto01.11.19 01:46
Hallo, wir bauen bald und haben eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Nun lese ich öfters im Internet, man soll die Ventile immer offen haben, damit die Wärmepumpe nicht gegen die geschlossene Heizung arbeiten muss. Nun frage ich, wie funktioniert das? Ich stelle die Raumthermostate doch auf z.B. 21 Grad. Solange der Raum unter 21 Grad ist, ist ja alles gut. Aber wenn ich mehr habe, sei es weil die Heizung den Raum über 21 Grad erwärmt hat oder durch Fremdwärme, schließt das Ventil doch.
Was ist denn jetzt das "besondere" an der Aussage, die Ventile sollen immer offen sein? Wie ich ja sagte, bis 21 Grad sind die doch sowieso immer offen. Vielleicht könnt ihr da weiterhelfen?

Gruß und Danke
Pascal
Joedreck01.11.19 06:13
Die Stichwörter heißen Vorlauftemperatur und Heizkurve.
Die Wärmepumpe erwärmt das Wasser im Heizungssystem. Die Temperatur des Wassers nennt man Vorlauftemperatur (von Wärmepumpe Richtung Fußbodenheizung).
Diese Vorlauftemperatur wird zb anhand der Lufttemperatur außen ermittelt. Allerdings nicht vollständig, sondern es kann eingestellt werden bei zb 0 Grad außen = 25 Grad Vorlauftemperatur.
Ist die Heizkurve falsch eingestellt, "produziert" die Wärmepumpe eine zu hohe Vorlauftemperatur als nötig. Die Fußbodenheizung erwärmt den Raum mehr als nötig, der Raumregler schließt den Heizkreis.

Ziel ist es die Heizkurve so einzustellen, dass die Wärmepumpe genau die Vorlauftemperatur erreicht, welche für die gewünschte Temperatur im Haus nötig ist.
Das spart Energie. Zudem ist es für die Wärmepumpe materialschonend.

Achtung, das ist stark vereinfacht und abgekürzt. Es gibt ellenlange Erklärungen im Netz dazu.
Tobibi01.11.19 07:35
Wir haben ein Haus gekauft mit Wärmepumpe und nun mache ich mir ähnliche Gedanken, da ich glaube die älteren Herrschaften, denen das Haus gehört hat hatten nicht allzu viel Technik Verständnis. Hat vielleicht jemand nen Link, wie man vorgehen kann um Heizkurve etc zu optimieren?
Wickie01.11.19 08:39
Lies Dich mal durch die Seiten im Haus_technik_dialog - da kann man sich stundenlang aufhalten mit Fragen zu solchen Themen

PS: wieso kann ich den Begriff eigentlich nicht zusammenschreiben? Der Beitrag wird dann automatisch geändert in HausbauDialog?!
boxandroof01.11.19 13:14
Thermostate verkürzen die Zeit in der die Fußbodenheizung zum Heizen zur Verfügung steht, da sie sie an- und ausschalten. Gedanklich ist eine verkürzte Heizzeit nichts anderes, als wenn man statt einem großen einen kleinen Heizkörper verbauen würde.

Um nun im Haus 21° zu erreichen müsste ein kleiner Heizkörper mit einer höheren Vorlauftemperatur (z.B. 35°) betrieben werden als ein sehr großer Heizkörper (z.B. 26°). Bei beispielhaften +2° Außentemperatur (Luft als Quelle) wäre der Temperaturhub den die (Luft-)Wärmepumpe leisten muss:
a) mit Thermostat: 35° - 2° = 33K
b) ohne Thermostat: 26° - 2° = 24K

Die gelegentlich ignorierte Eigenschaft von Wärmepumpen: Je geringer der Temperaturhub desto effizienter ist die Wärmepumpe um die selbe (!) Wärmemenge zu erzeugen. Möglichst große und dauerhaft betriebene Heizflächen erhöhen daher die Effizienz/Arbeitszahl der Wärmepumpe und senken den Stromverbrauch bei gleichem Ergebnis. Aus diesem Grund ist es z.B. sinnvoll auch Räume wie zentrale Flure dauerhaft zu heizen.

Mit Thermostaten einher geht in der Praxis gerne eine viel zu hohe Heizkurve, ein Pufferspeicher der beliebig hohe Temperaturen aufnimmt und eine überdimensionierte Wärmepumpe. Der hydraulische Abgleich und die Planung der Heizflächen in den Räumen kann bei diesem Setup vernachlässigt werden. Der Heizungsbauer hat wenig Arbeit mit der Planung und der Bauherr ist glücklich, weil es warm wird und er die Temperatur nach Belieben einstellen kann. Die Kehrseite sind unnötig hohe Energiekosten.
maduuto01.11.19 13:18
Jagut, aber irgendwann muss ich doch abregegeln, sei es durch Fremdwärme oder wenn es wirklich mal mehr als 21 Grad werden?
Ganz ohne Thermostat würde es doch irgendwann automatisch zu warm werden, wenn auch nur langsam? So kann man doch bedenkenlos bei einer Fußbodenheizung die gut abgestimmt ist trotzdem bei 21 Grad abschalten, wenn die sich auch nur langsam daran nähert? Mein Gedanke wäre ja, man stellt das Thermostat auf 21.5 Grad, sodass die Fußbodenheizung locker wie eingestellt bis 21 Grad arbeiten kann, und wenn es durch Fremdwärme mal wärmer ist dann schaltet der Regler halt ab 21.5 ab. Ist der Gedankengang so richtig?
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