H
hirngespenst
Das ist, was ich in Erfahrung bringen wollte und sicher auch dem einen oder anderen hier Hilfestellung genug sein könnte. Ob vor oder nach der Unterschrift.Wie schon angemerkt wurde ist das nicht so einfach. Der Passus mit den gesparten Aufwendungen bezieht sich nicht nur auf das, was er schon gemacht hat, sondern auf alles was er noch gemacht hätte. Er muss/wird dir also nachweisen, dass er durch die Vertragskündigung keine Baustoffe kaufen muss und seine Arbeiter/Angestellten ggf. anders einsetzen kann, was am Ende übrig bleibt musst du rein rechtlich bezahlen. Das sind bei einem Einfamilienhaus sowas um die 10-20k würde ich schätzen. Das Rücktrittsrecht ist in der VOB geregelt, was du zu zahlen hast im Baugesetzbuch.
Das wird dann vermutlich auch der entsprechende Grund dafür gewesen sein. Gut zu wissen, danke!Ich kann mich ja irren, aber ich kann hier gar kein Rechtsschutzbedürfnis erkennen. Du willst einfach aus einem für Dich nun unpassenden Vertrag einseitig raus. Rechtsschutz brauchst Du doch erst dann, wenn der Unternehmer mit seinen Forderungen den rechtlichen Rahmen "sprengen" sollte.
Versteht mich nicht falsch, ich wollte nicht, dass ihr mich aus der Blödsinn zieht, sondern eine fachkundige Aussage zu meiner Frage. Und wenn ich vorab eingestehe, dass ich bereits den und den Fehler begangen habe, bringen mir weitere Kopfschüttel-Antworten und Unverständnisse auf meinen Fehler bezogen gar nichts, denn das war nicht die Absicht meiner Frage. Zumal entsprechend gute Antworten gegeben wurden. Man bekommt hin und wieder den Eindruck, dass manch einer sich doch noch einmal kontraproduktiv darüber auslassen muss, wie dämlich andere doch sind. Evtl. um eigene private (?) Probleme zu überspielen? Jedenfalls gehört es genauso wenig in ein solches Forum.Das Leben ist kein Wunschkonzert. Der Eintrag im Forum dient zunächst dazu, dass Dir geholfen wird und Du Informationen erhältst. Allerdings sind die Antworten eben auch für die wichtig, die sich auf ein Vorhaben vorbereiten und gerade nicht die Fehler machen, die hier offensichtlich passiert sind.
Um dich zu beruhigen, ich betreibe seit sehr vielen Jahren mehrere Foren im Internet, allerdings völlig branchenfremd.
Durchaus richtig. Aber findest du nicht, dass der richtige Ansatz ist, sich erst einmal unabhängig in einem Forum wie hier zu erkundigen? Btw. habe ich bereits versucht juristischen Rat einzuholen, bin aber zunächst von abgekommen, weil, wie bereits beschrieben, meine Rechtsschutzversicherung hierbei nicht eintritt. Wäre es sonst nicht zu einer Lösung gekommen, hätte ich wohl ziemlich sicher die Taler investiert. Aber wer macht das schon, bevor man nicht einmal nachgefragt hat. Würde ich mich immer auf andere verlassen, könnten "andere" mit mir machen, was sie wollten. Das macht streng genommen jeder so, wenn ihr ehrlich zu euch seid.Wenn man keine Sachkunde hat, dann besorgt man sich welche. Das diese oft bezahlt werden muss, dass dürfte wohl auf der Hand liegen.
Guter Ansatz! Aber geschätzte 35.000 EUR Aufpreis plus Schallschutzgutachter, möchte ich möglichst verhindern - es sprengt einfach den Rahmen, dann muss ich eben sagen, dass ich es mir nicht Leisten kann. Leisten vielleicht schon, aber was kommt in 10 Jahren, wer weiß das schon.Vielleicht kann der aktuelle Vertragspartner auch noch ein paar Lärmschutzverbesserungen möglich machen? Würde dann zwar einen Aufpreis kosten, aber eine Nachfrage schadet sicher nicht.
Ja, ein Jahr, also noch 9 Monate. Das Grundstück muss allerdings jetzt gekauft werden, sonst erhält natürlich jemand anderes die Kaufzusage. Von einer getrennten Finanzierung, also erst das Grundstück und später das Haus wurde uns mehrfach abgeraten.Ein Zeitlimit ist in dem Vertrag nicht drin? So hatten Bekannte das, mit neun Monaten, die das Bauunternehmen Zeit hatte, ein Grundstück zu finden. Dann kann man das im Notfall aussitzen.
Aktueller Stand:
Ich habe das Gespräch mit der Hausbaufirma gesucht und über unser Problem berichtet, schließlich hat man uns damals mehrfach auch mündlich zugesagt, dass wir auch jederzeit kostenfrei zurücktreten könnten - wenn auch, wie hier bereits geklärt, schriftlich nicht eindeutig geregelt. Das Gespräch mit unserer Ansprechpartnerin war sehr erfreulich. Man bedauert zwar, dass wir schlussendlich aus benannten Gründen nicht mit ihnen bauen können, geben uns aber die Möglichkeit, unseren Vertrag kostenfrei aufzuheben. Ihre Begründung ist, dass es weder in ihrem noch in unserem Interesse wäre, auf den Vertrag zu pochen, man möchte hier offenbar unzufriedene Kunden vermeiden.
Gerne würde ich das Unternehmen aus dem Berliner Umland benennen, weil wir nach wie vor sehr angetan sind und auch gerne mit ihnen gebaut hätten. Ich traue mich allerdings nicht, weil hier ja auch eher negativ auf die Schallschutzeigenschaften des Bauprinzips des Unternehmens eingegangen wurde. Ich möchte aber dazu sagen, dass es sich dabei offenbar um ein generelles Problem bei Fertighäusern zu handeln scheint. "Stein auf Stein"-Bauten haben an der Stelle geringere Probleme, wobei hier die Preise in Schallschutzgebieten, z. B. in der Nähe eines Flughafens, deutlich darunter liegen können. Wer dennoch Interesse an einer Empfehlung des Unternehmens hat, kann mich gerne privat anschreiben - wir sind gerne bereit unsere guten Erfahrungen mit der Firma zu teilen.