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ᐅ Mineraldämmung vs. Holzfaserdämmung Fertighaus


Erstellt am: 17.09.23 19:14

C
Catibu74
17.09.23 19:14
Hallo liebes Forum,
wir haben ein Fertighaus mit der Firma Weiss geplant und stehen gerade vor der Frage, welchen Wandaufbau eir wählen sollen.

Die Klimawand oder die Klimawand Natur.
Sie unterscheiden sich darin, dass zwischen der Holzrahmenkonstruktion einmal ein mineralischer Dämmstoff verwendet wird und im zweiten Fall eine Holzfaserweichplatte.

Welche Vor-und Nachteile würdet ihr sehen?
Uns ist ein gesundes Wohnen wichtig.
Die Klimawand Natur kostet 12€ pro m² Aufpreis.

Liebe Grüße
Querschnitt einer Weiß-Klimawand Natur: Holzfaser-Dämmung, Putzschichten und Holzplatten (A–J)

Schnittdarstellung des Wandaufbaus einer WEISS-Fertighaus-Wand mit Schichten A–I.
K
KarstenausNRW
17.09.23 19:40
Mineralfaser brennt schlechter, Holzfaser fackelt aber auch recht kontrolliert ab.
Holzfaser bietet bessere Schalldämmung und besseren sommerlichen Hitzeschutz.
Mineralwolle benötigt viel Energie bei der Herstellung, Holzfaser verwendet nachwachsende Rohstoffe und benötigt weniger Energie bei der Produktion.
Holzfaser ist recht deutlich teurer.

Der Wohnkomfort oder das von Dir genannte "gesunde Wohnen" ist bei beiden Materialien identisch (außer Kleinigkeiten s.o.). Da merkst Du absolut keinen Unterschied. Könntest auch mit EPS dämmen oder monolithisch bauen. Alles gleich. Zumindest, wenn Du drin wohnst.
D
dertill
18.09.23 08:41
Der wesentliche Unterschied ist im Namen schon enthalten. Auch wenn die Holzfaserdämmplatten nicht wirklich "Natur" sind, so ist der Großteil des Materials natürlichen Ursprungs. Allerdings mit brandhemmenden Mitteln versetzt. Das führt zu geringerem Einsatz an Energie bei der Herstellung des Dämmstoffs. Bei Mineralfasern werden hohe Temperaturen und teilweise hoher Druck benötigt, so dass die Ökobilanz schlechter ist. Auf dein Leben im Haus wird der Unterschied im Aufbau keinen Einfluss haben.

Die Schalldämmung ist auch bei dem klassischen Aufbau gegeben, Ansatzpunkte sind dort eher Fenster und Anschlussstellen.

Relevant ist: Du hast in beiden Fälle außen 12cm Holzfaser. Diese hat gegenüber EPS, was man alternativ verwenden könnte, einen guten Schallschutz und eine hohe Wärmespeicherkapazität. Dadurch werden die Temperataturdifferenzen im Außenputz im Winter und Sommer gemildert. Dies führt langfristig zu weniger Rissbildung und vor allem weniger Algenwuchs. Der tritt gerne nach 5 oder mehr Jahren auf, sobald die "Pflanzenschutzmittel" (welche auf keinem Acker Europas ausgebracht werden dürfen - im Putz aber undeklariert enthalten sein dürfen) sich mit dem Regen ausgewaschen haben.
1
11ant
18.09.23 14:27
Catibu74 schrieb:

Uns ist ein gesundes Wohnen wichtig.
Die Klimawand Natur kostet 12€ pro m² Aufpreis.
Pro Quadratmeter Wohn- oder Wandfläche ?
Befreie Dich von der romantischen Vorstellung "atmender" Wände in dem Sinne, daß Deine Familie ihre Atemluft durch die Außenwand wie durch eine Covid-Schutzmaske inhalieren würde. Es geht keine Luft durch die Wand ! - auch das "Klima" geht nur mittelbar / im übertragenen Sinne durch die Wand, d.h. in der Form, wie die Wand mit den thermischen Verhältnissen im Wärmedurchgangsprozess kooperiert. Für das Dämmmaterial - das ohnehin in beiden Fällen nicht von Bio-Seidenraupen gesponnen wird - verhält sich der weitere Wandaufbau nicht wie ein Teebeutel, sondern wie ein Castorbehälter. Man könnte den Dämmeffekt also gefahrlos auch mit Altpapier aus Express und Bild-Zeitungen erreichen, ohne daß die Bewohner davon blöd würden. Auch ein Gasdurchgang von Bindemitteln ist durch eine Gipskartonplatte hindurch nicht zu erwarten.

Der relevante Unterschied entspricht hier eher demjenigen der U-Werte der jeweiligen Wandaufbauten: dieser sagt etwas über die Durchgangsdauer des Wärmeunterschiedes zwischen Innen und Außen aus, und damit auch über die Phasenverschiebung der Temperaturschwankungen der Außenluft. Daß es drinnen nach Mineralfasern "stinkt" oder nach frisch gesägten Baumstämmen "duftet", wird hier weder für menschliche Nasen noch für Meßgerätesonden einen Unterschied machen. Nichts von alledem zöge durch !

Ich bin als "oller 68er" immer wieder erstaunt, wieviel Venceremos der Losung "Jute statt Plastik" nach über vierzig Jahren heute noch in den Köpfen der jungen Bauherren steckt. Nur ob mich das eher freuen oder erschrecken soll, da bin ich noch unschlüssig.
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WilderSueden
18.09.23 14:53
11ant schrieb:

Man könnte den Dämmeffekt also gefahrlos auch mit Altpapier aus Express und Bild-Zeitungen erreichen, ohne daß die Bewohner davon blöd würden.
So klingt das bei weitem nicht so gut, wie wenn man sagt "Zellulose-Dämmung"
11ant schrieb:

Ich bin als "oller 68er" immer wieder erstaunt, wieviel Venceremos der Losung "Jute statt Plastik" nach über vierzig Jahren heute noch in den Köpfen der jungen Bauherren steckt. Nur ob mich das eher freuen oder erschrecken soll, da bin ich noch unschlüssig.
Irgendwie müssen sich die verschiedenen Hausbauer ja abheben. Da ist das Thema Wohngesundheit neben dem Umweltschutz ein willkommenes Vehikel. Ob am Ende echt besser oder nur vermeintlich, ist gar nicht relevant.

Wobei ich bei dem Preisunterschied zur Variante mit Holzfaser tendieren würde. 2500€ kann man sicherlich sinnloser beim Hausbau ausgeben und auch wenn die innere Dämmung sicherlich nicht mehr so viel zum Hitzeschutz beiträgt, schaden wird es nicht. Finde es dann auch insgesamt konsequenter in beiden Dämmschichten auf Holzfaser zu setzen, statt halb-halb.
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11ant
18.09.23 15:35
WilderSueden schrieb:

Finde es dann auch insgesamt konsequenter in beiden Dämmschichten auf Holzfaser zu setzen, statt halb-halb.
Wenigstens innerhalb eines Sandwiches noch so viel Monolithik wie möglich, finde ich gut. Jede Hintereinanderschachtelung verschiedener Wärmeleitfähigkeiten ist eine Komplikation, deren Schadpotential kaum erforscht ist. Und die gilt sogar für das an sich identische Material in aber anderer Dichte.
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