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ᐅ Preisunterschied WDVS / Energiesparziegel, spätere Kosten, Einfamilienhaus


Erstellt am: 12.09.12 09:46

O
Otti
12.09.12 09:46
Hallo zusammen,

wir haben vor ein Einfamilienhaus zu bauen. Wir haben bereits mit verschiedenen Baufirmen gesprochen und haben aber viele verschiedene Meinung gehört.

Wir möchten: Kfw70 mit ESZ T8 in der Dicke 36,5 cm (Lampda 0,08, U-Wert ges. ca. 0,21W/m²K) ohne WDVS (Algenbildung etc.). Nun haben wir von der einen Firma die Info bekommen, dass es preislich egal sei, ob man ESZ nimmt oder WDVS. Die andere Firma sagt, dass ein ESZ Mehrkosten in Höhe von ca. 8.000 – 10.000 EUR sind, bei einem WDVS (EPS 12cm und Hochlochziegel 24,5cm, U-Wert ges. ca. 0,22W/m²K). Das Haus hat eine Grundfläche von ca. 11,4 x 8,7m und einen Kniestock von ca. 75cm.

Wir als Laien denken, der Aufwand eines WDVS wesentlich aufwendiger ist, weil sowieso Gemauert werden muss und zusätzlich auch noch ein WDVS angebracht werden muss. Der VWS kostet Geld und der Arbeitsaufwand ist ebenfalls höher. Der ESZ kostet mehr als ein normaler 24,5cm Ziegel, das ist klar.

Kann es wirklich sein, dass es Mehrkosten in der genannten Höhe entstehen können? Wie sind Eure Erfahrungen?

Falls noch Infos benötigt werden, dann bitte Info!!!

Danke für Eure Hilfe!!!


Gruß Otti
J
jamguy
24.09.12 02:10
Kollege Du willst doch die Fassade dämmen und nicht den Grundriss oder?Du lieferst hier Gerade mal die Fläche des Kniestockes ab und das mal 2.So kann Dir echt Keiner helfen!
C
Chris82
03.10.12 14:27
Hallo, von einem GU der normalerweise mit Porenbeton (Ytong 36,5 cm) baut, haben wir die Auskunft bekommen, dass man mit T8 36,5 auf Mehrkosten von 8.000-12.000 EUR kommt bei einem 2-geschossigen Haus und ca. 180-200 m². Das Musterhaus dieses GU ist interessanterweise mit dem T8 gebaut und nicht dem Porenbeton den sie in ihren Häusern verbauen. Ein anderer sehr großer GU der normalerweise 17,5 cm Hochlochziegel (nicht gefüllt) + 16 cm WDVS baut hat in seinem Musterhaus zwar T8 und T7 Ziegel herumstehen, konnte jedoch keine Auskünfte zum Preis geben. "Mehrpreis aber auf jeden Fall". In der Regel wird es so sein, wenn man extrawünsche möchte berechnen die GU saftige Aufschläge und einen GU der standardmäßig mit T8 baut habe ich noch nicht gefunden (Tipps für den Raum Berlin/Brandenburg gerne per PN an mich). Gerade wenn man bei solch grundsätzlichen Dingen wie der Gebäudehülle schon eine Extrawurst will (die wollen wir übrigens auch), ist es schwierig mit GU. Auf der anderen Seite hat man von den möglichen Kostenvorteilen bei der individuelleren Planung und Gewerkevergabe mit einem Architekten auch nichts, wenn man sich deren Honorare anschaut. Optimal wäre es, einen GU zu finden der von sich aus schon mit T8 baut oder zumindest viel Erfahrung darin hat damit zu bauen.
O
o.s.
07.10.12 12:10
Ich habe selbst bei zwei Hausbauunternehmen der Region (B, BB) angefragt, mit welchen Mehrpreisen zu rechnen ist:

Stadthaus mit ca. 240 m² Wandflächenbedarf bzw 88 m3 bei 36,5 cm Ziegel. Fenster nicht rausgereicht, aber ich nehme an, es gibt Bruch und Spezialsteine für Rollläden usw. kosten extra.

Angebote habe ich von drei Anbietern bisher für folgende Außenwände:

a) gefüllter Thermopor-Ziegel mit Lambda 0,09 und mineralischem Putz
b) ungefüllter Poroton Plan T10, Armierungsgewebe und mineralischem Putz
c) Porenbeton nach statischem Bedarf 17,5 cm und WDVS 16 cm und Kunstharzputz

a) hat mir den Wandaufbau nicht extra ausgewiesen, Endpreis stimmt allerdings, nur kenne ich den Unterschied zwischen Thermopor, z.B. Von Röben, und Poroton, z.B. Von Schlagmann oder Wienerberger, nicht.

b) hat sich auf den Plan T10 eingeschossen und T8 erst ein- oder zweimal gebaut. Ergebnis: 7,5 - 9 TEUR Mehrpreis. Bin noch im Gespräch, da die Differenz zum errechneten Mehrpreis "nur" bei ca. 3,5-4 TEUR liegt.

C) hat sich durch abschreckende Mehrpreise selbst rausgeschossen: Je nach Ziegel 13 bis 14 TEUR mehr. Anscheinend können die bevorzugten Rohbauer das nicht oder das Unternehmen verdient gut und mag keine Extrawürste...

Gefüllte Ziegel, egal von welchem Hersteller, sind sehr teuer. Rechne mit mindestens 60-65 Euro pro m² Eigenkapital nur für den t9/T8 Ziegel. Ungefüllten, z.b. den Poroton Plan T10 gibt es schon für ca. 44 Euro je m², Porenbeton dürfte noch preiswerter sein.

Ich gehe davon aus, dass sich das finanziell nie rechnet, allerdings:

Vorteile Ziegel gegenüber WDVS: Langsamere Fassadenverschmutzung, weniger anfällig für Algen und Pilze (rein optisches Problem, aber mich störts)
Vorteil gefüllter Ziegel gegenüber umgefülltem: Dickere Stegbreiten = weniger rissanfallig + einfacher Lasten zu befestigen.

Die Frage ist:

Wie viel teurer ist ein WDVS gegenüber einem ordentlichen mineralischen Putz, der evtl. noch mit einer Gewebeeinlage versehen ist? Bei Putz rechne ich mit mindestens 30 Euro pro m2. Die Preise für einen m² WDVS gehen hier "im Internet" ziemlich auseinander: Von ca. 50 Euro bis zu 100 Euro pro m². Mag jeder selbst für sein Projekt abschätzen, welche Kosten dem Bauunternehmen entstehen und was wir bezahlen sollen.
K
karliseppel
07.10.12 15:10
Leute, hört doch mal mit dieser Märchenstunde auf.
Eine Algenproblematik ist ein Problem einer niedrigen Oberflächentemperatur.
Und dies trifft auf jede hochgedämmte Außenwand zu! Egal ob diese durch ein WDVS oder einen Dämmziegel
hergestellt wurde.

Von erheblichen Mehrpreisen bei sog. "Dämmziegeln" habe ich in letzter Zeit abenteuerliches gelesen.
Es kann sich hierbei doch nur um Abwehrangebote handeln. Ggf. führt der Standardziegelhersteller
des Rohbauers den gewünschten Ziegel nicht und er muss ihn halbwegs Rabattfrei woanders beziehen.

-Kalksandstein
C
Chris82
07.10.12 15:23
@karliseppel Das ist so nicht ganz richtig. WDVS sind laut Studien vom Fraunhofer anfälliger gegen Algenbefall als monolithische Außenfassaden. Einer der Gründe warum ich persönlich auch in diese Richtung plane, aber leider mangelt es in der Region hier an Unternehmen die das anbieten, was natürlich auch ein Nachteil ist. Da ich hier keine Links mehr posten möchte: Einfach bei Google nach "Beitrag zum 3. Dahlberg-Kolloquium Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung" suchen. Da wird dann in einer Studie vom Fraunhofer Institut ziemlich gut erklärt warum WDVS anfälliger sind gegen Algen. Wenn ich hier durch die Straßen gehe ist es auch anhand der Gebäude sofort zu erkennen, welche monolithisch sind und welche dicke WDVS darauf haben (nämlich die mit den grünen Wänden). Aber du hast schon Recht das ungerechtfertigte Mehrpreise auch einfach dadurch zustande kommen können, dass die Baufirmen mit nichts anderem als den für sie am billigsten/gewinnbringensten Baustoffen bauen möchten.
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