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ᐅ GU: alle gleich?


Erstellt am: 14.05.11 23:18

I
insgruene
14.05.11 23:18
Hallo zusammen,

nachdem ich den Bauwerkvertrag meines potentiellen Hausbauers von einem Anwalt habe prüfen lassen und auch im Internet recherchiert habe, stellt sich für mich die Frage, ob diese Anbieter alle gleich sind?

Ich lese überall von Knebel-Rücktrittsklauseln, Bankbürgschaften für die letzte Rate, schlüssiges Verhalten als Abnahme nicht ausgeschlossen oder Rechnungsstellung nach billigem Ermessen und nicht nach Baufortschritt um nur mal einige Knackpunkte zu nennen.

Wenn ich mich jetzt auf die Suche nach einem anderen GU mache, scheine ich mit denselben Problemen konfrontiert zu werden was man so liest.

Macht es überhaupt Sinn mit einem GU zu arbeiten? Bedeutet diese Praxis, erstmal den Kunden vertraglich über den Tisch zu ziehen, dass man gar nicht mit einem GU arbeiten sollte und sich lieber einen Architekten holt und alles selbst ausschreibt?

Oder gibt es auch GU, die von Anfang an saubere Verträge haben?

Leider scheinen nicht so viele Leute ihre Verträge im Voraus checken zu lassen, bei meinem Anwalt liegen eigentlich nur Verträge bei denen es schon zu spät ist. Ich scheine da eine Ausnahme zu sein.

Wie gehe ich mit unseriösen Klauseln um: Gleich den GU wechseln oder auf Änderung der Verträge bestehen? Gibt es vom Vertraglichen her saubere GU die ihr empfehlen könnt?

Vielen Dank
insgruene
E
E.Curb
16.05.11 10:24
Hallo,
insgruene schrieb:

gibt es auch GU, die von Anfang an saubere Verträge haben?

die gibt es bestimmt.
insgruene schrieb:

......und sich lieber einen Architekten holt und alles selbst ausschreibt?

Das ist eigentlich der einzig richtige Weg. 😉
Und wenn schon mit GU/BT, dann nur mit eigenem unabhängigen Sachverständigen, möglichst vor Vertragsunterzeichnung

Gruß
B
Bauexperte
16.05.11 11:17
Hallo,
insgruene schrieb:
Macht es überhaupt Sinn mit einem GU zu arbeiten? Bedeutet diese Praxis, erstmal den Kunden vertraglich über den Tisch zu ziehen, dass man gar nicht mit einem GU arbeiten sollte und sich lieber einen Architekten holt und alles selbst ausschreibt?
Das Wort „Vertrag“ leitet sich zunächst einmal vom Verb „vertragen“ ab; dazu sind sorgfältige anwaltliche Überprüfungen der Bauwerksvertragsunterlagen erforderlich, sowohl zu Deinem als auch Nutzen des GU.
insgruene schrieb:
Ich lese überall von Knebel-Rücktrittsklauseln, Bankbürgschaften für die letzte Rate, schlüssiges Verhalten als Abnahme nicht ausgeschlossen oder Rechnungsstellung nach billigem Ermessen und nicht nach Baufortschritt um nur mal einige Knackpunkte zu nennen. Oder gibt es auch GU, die von Anfang an saubere Verträge haben?
Diese Klauseln würden mich an Deiner Stelle davon abhalten, den vorgelegten Bauwerkvertrag zu unterzeichnen; sie finden sich zumeist in VOB-Verträgen von Billigstanbietern. Seriöse Anbieter schlüsseln die einzelnen Zahlungsschritte bereits bei Vertragsunterzeichnung auf, mögliche Rücktrittsrechte werden für beide Seiten zu selben Zeitpunkt klar definiert; normal ist dagegen eine Finanzierungsbestätigung des Auftraggebers (also von Dir) oder würdest Du einen Vertrag annehmen, wenn nicht sicher gewährleistet ist, dass Dein Vertragspartner seine Zahlungsverpflichtung auch einhält?
insgruene schrieb:
Leider scheinen nicht so viele Leute ihre Verträge im Voraus checken zu lassen, bei meinem Anwalt liegen eigentlich nur Verträge bei denen es schon zu spät ist. Ich scheine da eine Ausnahme zu sein. Wie gehe ich mit unseriösen Klauseln um: Gleich den GU wechseln oder auf Änderung der Verträge bestehen? Gibt es vom Vertraglichen her saubere GU die ihr empfehlen könnt?
Ich rede/schreibe mir seit Jahr und Tag den Mund/die Finger fusselig, dass _jeder_ potentielle Bauherr den von ihm favorisierten Baupartner über seine Hausbank überprüfen läßt; leider mit mäßigem Erfolg. Es scheint fast so zu sein, dass sich ein Haus leichter kaufen lässt, denn einen PkW 🙁

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich Dir erzählen, dass von GU´s – wenn sie sich bereitwillig auf Änderungen ihrer Vertragsunterlagen einlassen – Abstand genommen werden sollte; meistens stimmt etwas nicht. Seriöse Unternehmen dagegen fordern ihre potentiellen Kunden auf, das gesamte Vertragswerk überprüfen zu lassen, noch stemmen sie sich gegen externe Baubegleitung. Wenn Du einen Architekten beauftragst, solltest Du diese Praxis auch durchführen, allerdings für jede Ausschreibung/jedes Gewerk einzeln.

Freundliche Grüße
B
Bonnat
16.05.11 12:13
Hallo,
Bauexperte schrieb:
...Es scheint fast so zu sein, dass sich ein Haus leichter kaufen lässt, denn einen PkW 🙁...

damit hast Du sicher nicht ganz unrecht, dass liegt wohl zum Teil in der menschlichen Psyche. Für komplexe Sachverhalten, die man nicht überblicken kann, zieht der Mensch oft Ersatzkriterien heran, die ihm wieder Orientierung verleihen sollen. Zur Not ist das halt die Sympathie des Verkaufsberaters, mit der man meint gut zu fahren. Guter Bekannter von mir arbeitet im Bereich Finanzdienstleistungen für Akademiker und ich kann Dir nach meinen Erfahrungen sagen, dass auch "kluge" Menschen nach dem Studium Ihre gesamte finanzielle Lebensplanung mit Entscheidungen für die nächsten 30 Jahre schneller abgeschlossen hatten, als den Kauf eines neuen Kühlschrankes...

Zum TE: Ich finde, Du hast alles richtig gemacht. Genauso sollte man vorgehen und nicht anders. Allerdings bin ich nicht der Meinung von E.Curb, dass der Weg über einen Architekten - mit Abschluss für alle Leistungsphasen - der einzig selig machende ist.

Denn zum Einen gibt es natürlich seriöse GU/GÜs und zum anderen genauso schlechte Architekten. Ich selbst kenne einen, der hält von Ausschreibungen überhaupt nichts und weiss schon im Vornherein, dass man nicht billiger bauen kann, als mit den Handwerkern, an die er vergibt... 🙄 Es kann also durchaus ein gangbarer Weg sein, z.B. Leistungsphasen 1-4 vom Architekten machen zu lassen und den Rest an einen GU/GÜ mit passender Vertragsgestaltung weiterzureichen, wenn man einen eigenen, individuellen "Entwurf" benötigt.

Gruß
Peter
I
insgruene
16.05.11 13:42
Wer von den GUs wäre denn dann sauber? Ich hatte eigentlich gedacht, Town & Country würde zu den guten gehören, sieht aber grade nicht so aus.

Um alles selber mit einem Architekten zu machen fehlt mir einfach die Zeit.

Bin grade mit den Nerven etwas runter weil ich grade keine Lösung sehe so kurz vor dem Notartermin.
P
perlenmann
16.05.11 14:08
Das mit den nerven ist normal, das hält auch noch was länger an.

Town & Country war ich auch, 2Gespräche alles toll und schön, "hier unterschrieben, sie haben ja rücktrittsrecht " ich hab dann auch einen Schritt zurück gemacht, zur Türe.
Gerade Town & Country Hörst du von gut und böse alles. Billiger sind sie auch nicht unbedingt wie jede andere Firma. Wenn ich genötigt werde zu unterschrieben, pläne erst nach unterschrift etc., da hörts bei mir auf.

Frag Bauherren über ihre Erfahrungen. Entweder Bekannte oder in einem Neubaugebiet.
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